5 Tipps zur Finanzierung

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Soll es ein Luftschloss werden – oder doch lieber etwas mit mehr Fundament, Bodenhaftung und vier festen Wänden? Wie viel Eigenheim finanzierbar ist, liegt nicht nur am Kaufpreis. Denn die Nebenkosten sind das sprichwörtliche fiese Kleingedruckte am Weg zur Traumimmobilie. Und die würden zwar gerne, dürfen aber nicht verdrängt werden. Diese fünf Tipps helfen dabei, sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

1. Wie viel Eigentum kann ich mir leisten?

Im Zuge einer Haushaltsrechnung stellt der gesamte Haushalt die monatlichen Einnahmen den Ausgaben gegenüber. Dabei ist es wichtig, realistisch vorzugehen – am besten funktioniert das anhand der Kontoauszüge der vergangen sechs Monate. Von der übrigbleibenden Differenzsumme sollten dann allerdings noch einmal 15 Prozent als Sicherheitsreserve für ungeplante Ausgaben abgezogen werden. Was dann noch unterm Strich übrigbleibt, kann zur Kreditfinanzierung eingesetzt werden.

 

2. Verfüge ich über genügen Eigenkapital?

Mehr ist mehr gilt es beim Thema Eigenkapital. Je höher der Anteil und je besser die Bonität, desto größer, toller, teurer kann das Eigenheim werden. Waren es anno dazumal um die 60% Eigenkapital, die die Bank verlangt hat, sind es heute „nur noch“ 20-30%. Sprich, wer eine Wohnung um 200.000 Euro sein Eigen nennen möchte, sollte mindestens 40.000 Euro im Sparstrumpf haben. Allerdings bieten Banken aber auch vermehrt eine Vollfinanzierung an.

3. Wie hoch sind die Kaufnebenkosten?

10 bis 11 Prozent des Kaufpreises muss man da nämlich für beispielsweise Notar, Grunderwerbssteuer und Makler miteinrechnen. Außerdem gibt es da noch lästige Kleinigkeiten wie die persönlichen Fixkosten für Handy, Auto, Versicherungen, Essen, etc. pp. 600 Euro sollten mindestens für das erste Familienmitglied, 250 Euro für jedes weitere eingeplant werden.

4. Finanzierungsangebote von mehreren Banken einholen

Der Retter in der Finanzierungsnot kann da entweder das vorhandene Eigenkapitel dank Omas Bausparstrumpfes sein, oder eine lange Zinsbindungszeit von 15- 20 Jahren. Eine Vollfinanzierung wird meist nur an junge, sehr solvente Kunden mit sehr, sehr, seeeehr sicherem und fest kalkulierbaren Einkommen gewährt.

5. Tilgungsrate richtig kalkulieren

Die monatliche Rate sollte in jedem Fall nie mehr als 30 bis 40 Prozent des Nettoeinkommens ausmachen. So oder so, für die Vergabe eines Wohnkredits verlangt die Bank Sicherheiten – das sind beispielsweise auch Lebensversicherungen. Also nicht wundern, wenn der Partner mal etwas ganz „Feines“ kocht …

 

Foto: helloquence