Welche Kaufnebenkosten kommen auf mich zu?

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Die Traumimmobilie ist gefunden, das Eigenheim scheint zum Greifen nah: An und für sich ist der Kaufpreis finanzierbar. Aber welche Kosten kommen zusätzlich auf mich zu?
Insgesamt fallen zehn bis zwölf Prozent des Kaufpreises an Kaufnebenkosten an. Anbei eine Aufschlüsselung der wichtigsten Kostenpunkte bei der Immobilienfinanzierung.

10 – 12 Prozent des Kaufpreises fallen an Kaufnebenkosten an!

Grunderwerbssteuer 3,5 Prozent des Kaufpreises
Maximale Maklerprovision bei mehr als 48.448,51 € Kaufpreis 3 Prozent des Kaufpreises (verhandelbar) + 20% Mehrwertsteuer
Grundbuchgebühr 1,1 Prozent des Kaufpreises + Eingabengebühr in der Höhe von 44 € bis 62 €
Pfandrecht-Eintragung ins Grundbuch (falls Immobilienfinanzierung mittels Kredits) 1,2% des Pfandrechts

 

Anmerkung der Rangordnung für die beabsichtigte Verpfändung

 

0,6% des Pfandrechts
Vergebührung des Kredits Bei der jeweiligen Bank zu den üblichen Konditionen
Anwalts- bzw. Notarskosten 1-3% des Kaufpreises; eventuell Pauschalhonorar vereinbaren
Beglaubigung der Unterschriften Abhängig von Kaufpreis und eventuell Höhe des Pfandrechts, durch Kammertarif geregelt
Neue Möbel, Renovierungs- oder Umbauarbeiten, etc. Je nach Bedarf

Außerdem gibt es da noch lästige Kleinigkeiten wie persönliche Fixkosten beispielsweise für Handy, Auto, Versicherungen, Essen, etc. 600 Euro sollten mindestens für das erste Familienmitglied, 250 Euro für jedes weitere eingeplant werden. Der Retter in der Finanzierungsnot kann da entweder das vorhandene Eigenkapitel dank Omas Bausparstrumpfes sein oder eine lange Zinsbindungszeit von 15 – 20 Jahren. Die Zinsen sind gerade niedrig wie nie, jetzt kaufen lohnt sich wohnwörtlich aus.

Wie viel Eigenheim kann ich mir überhaupt leisten?

Hier geht’s zum Artikel.

Weitere Informationen: Notariatskammer , Rechtsanwaltsverzeichnis